Meine Kunst beginnt selten mit einem klaren Plan.
Meist beginnt sie mit einem Gefühl.
Etwas in mir bewegt sich, noch ohne Form, noch ohne Richtung –
und genau dort setze ich an.
Ich arbeite nicht nach festen Abläufen.
Ich höre hin.
Auf meine Stimmung, auf meinen Körper, auf das, was gerade da ist.
Manchmal fließt alles leicht.
Manchmal stockt es, wird leise, tastend. Beides gehört dazu.
Ich lasse mir Zeit.
Ich zwinge nichts.
Wenn etwas nicht entstehen will, hat das seinen Grund.
Und wenn etwas kommt, dann darf es bleiben – auch wenn es nicht perfekt ist.
Meine Kunst entsteht aus Nähe zu mir selbst.
Aus Ehrlichkeit.
Aus dem Mut, nicht zu glätten, nicht zu verschönern, nicht zu erklären.
Ich vertraue darauf, dass das, was echt ist, auch wirkt.
Am Ende ist ein Werk für mich kein Ergebnis,
sondern ein Abdruck eines Moments.
So, wie ich war.
So, wie es sich richtig angefühlt hat.
0 Kommentare